| Veranstaltung: | JUKI Diözesankonferenz 2026 |
|---|---|
| Tagesordnungspunkt: | 4.1. Inhaltliche Anträge |
| Status: | Beschluss |
| Beschluss durch: | Ausschuss Prävention |
| Antragshistorie: | Version 2 |
ISK: Awarenesstelefon
Beschlusstext
Die Diözesankonferenz möge beschließen:
Folgender Abschnitt wird im ISK der Jungen Kirche Speyer im Kapitel Beratungs-
und Beschwerdewege in der Aufzählung „Allgemeine Beschwerde und Rückmeldewege
der JUKI“ ergänzt.
- Als Beratungs- und Beschwerdeweg dient die Erreichbarkeit der
Awarenessbeauftragten Personen über einen Messengerdienst.- Die Antworten auf Meldungen oder Anfragen soll im Zeitraum von 24
Stunden nach Eingang der Meldung erfolgen. Die konkrete
Zuständigkeit und Aufteilung der Meldungen besprechen die
awarenessbeauftragten Personen miteinander. - In der Bewerbung der Meldemöglichkeit und nach Möglichkeit auch beim
Account, muss die Angabe zu finden sein, welche beiden Personen
zurzeit unter der Nummer erreichbar sind. - Chatverläufe werden nach Abschluss der Beratung gelöscht, um
langfristig keine Daten im Messenger zu speichern. - Bei Zuständigkeitswechsel einer oder beider Awarenessbeauftragten
Person(en) wird mit den Personen Kontakt aufgenommen, deren Meldung
noch nicht abschlossen ist und transparent geklärt, was mit dem Fall
passieren soll (Löschen oder Übergabe?). Hier entscheidet allein die
meldende Person. Sollte die meldende Person nicht innerhalb vier
Wochen nach der namentlichen Bekanntgabe der neuen Awarness
beauftragten Person oder einer anderern Leitungsperson Rückmeldung
geben, werden die Chats gelöscht.
- Die Antworten auf Meldungen oder Anfragen soll im Zeitraum von 24
Begründung
Ziel unserer Arbeit am Themenfeld Prävention sexualisierter Gewalt ist es die JUKI zu einem „täter*innenfeindlichen Umfeld“ zu machen. Dieses Ziel kann durch niederschwellige und transparente Meldewege erreicht werden.
Als Kinder und Jugendverband sind Jugendliche unser Kernzielgruppe. Für diese Zielgruppe ist ein Meldeweg per E-Mail oder über ein Tool auf der Website nicht besonders attraktiv. Messengerdienste nutzen Jugendliche aber täglich. Daher möchten wir ihnen eine Meldung auch dort ermöglichen.
Realisierbar ist dieser Meldeweg nur, wenn ein Messengerdienst mit Web-App genutzt wird, so dass beide Personen sich einloggen und die Meldungen bearbeiten können. In der Bewerbung muss transparent gemacht werden, wer die awarenessbeauftragen Personen sind und das beide die Meldung lesen können.
Wir möchten hier bewusst keinen konkreten Messangerdienst festlegen, um in der Anfangsphase einen Test zu ermöglichen, um herauszufinden, welcher Messangerdienst am besten geeignet ist, und, um bei Bedenken gegenüber eines Messangerdienstes, zu einem anderen, geeigneteren wechseln zu können.
