Städtefahrt – Die Juki macht Brüssel unsicher !

Mit dem Neunsitzerbus des BOs alias Weißer Bär und Aarons Privatauto alias Schwarzer Panther ging es am Samstag, den 20.07.2019 morgens los nach Brüssel. Der schwarze Panther begann seine Jagd in Ludwigshafen und sprintete von dort aus über Landau nach Homburg. Hier traf er den weißen Bär, der in Speyer gestartet war und noch fröhliche Mitreisende in Kaiserslautern eingesammelt hatte. Nach einer gemütlichen Frühstückspause um halb neun in irgendeinem Kaff in Luxemburg setzen die beiden Musketiere und deren Insassen ihre Reise fort – natürlich im ständigen Kontakt per Walkie-Talkie.

Schließlich gegen 11 Uhr in Brüssel angekommen und die beiden wilden Tiere hinter uns gelassen, picknickten wir gemütlich in einem Park in der Innenstadt. Dann besichtigen wir das Europaparlament – leider nur von außen, weil die Abgeordneten momentan in Straßburg sind (wobei das auch nur eine Ausrede ist, weil das Parlament am Wochenende sowieso geschlossen hat).

Im Anschluss schlenderten wir durch die Straßen, wurden von einem kräftigen Regenschutt überrascht und suchten Schutz im trockenen Parlamentarium. Hier gab es eine kostenlose interaktive Ausstellung zum Thema Europa. Das Parlamentarium sollte für die nächsten 24 Stunden unser Zufluchtsort für das Aufsuchen von kostenlosen, sauberen Toiletten sein 😀

Gegen sechs Uhr fuhren wir dann mit den Autos nach Antwerpen in unser Hostel, duschten und tankten neue Energie für den Abend. Wir machten es uns schließlich gegen neun in einem Burger-Imbiss gemütlich und genossen das leckere Essen, das wir uns nach dem langen und anstrengenden, aber auch sehr schönen Tag wirklich verdient hatten. Gesättigt und immer noch nicht komplett müde machten die meisten von uns noch einen Spaziergang zur sogenannten Schelde (Kanal in Antwerpen, durch den die Güterschiffe vom großen Hafen aus in die Nordsee fahren). Hier herrschte eine schöne und entspannte Atmosphäre, da die Stadt beleuchtet und auf dem Wasser auch kaum noch Verkehr war. Nach dem ersten Tag fielen wir alle glücklich und erschöpft gegen Mitternacht in unsere Betten…

Sonntags starteten wir zusammen mit einem Frühstück um 8 Uhr, bevor wir gegen 9 Uhr wieder nach Brüssel aufbrachen.
Hier erkundeten drei von uns das berühmte Atomium von innen, während die anderen draußen chillten. Nachmittags schauten wir uns noch die Kathedrale von Brüssel und natürlich das berühmte Menneken Pis (alias _Pipijunge_) an. In Brüssel war an diesem Tag einiges los, da Belgien seinen Nationalfeiertag feierte.

Gegen 17 Uhr traten wir dann auch schon wieder den Heimweg mit den Musketieren an und verabschiedeten uns in Homburg gegen 21 Uhr voneinander. Wir können auf ein tolles gemeinsames Wochenende zurückblicken!
Danke an alle Teilnehmer*innen, die es zu so einem einzigartigen Erlebnis gemacht haben ! 🙂

Text: Hannah Frohwein und Pascal Garrecht